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	<title>bungalo blog</title>
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	<description>bungalo code design blogs on their work and the web</description>
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		<title>Die neue Typofreiheit im www</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Jan 2010 18:59:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ben Kremer</dc:creator>
				<category><![CDATA[JavaScript]]></category>
		<category><![CDATA[Typografie]]></category>
		<category><![CDATA[Webtechnik]]></category>

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Wer erinnert sich nicht daran: Der Grafiker erzählt uns begeistert, daß auf der neuen Website endlich mal eine andere Typo, als Verdana oder Arial verwendet werden soll und uns Codern fährt der Schreck durch Mark und Bein.
Die einzig greifbare Lösung war es damals (zumindest, wenn es nicht um Flash-Sites ging), Texte gegen Bilder auszutauschen. So ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://blog.bungalo-codedesign.de/wp-content/uploads/2010/01/typofreiheit.jpg"><img class="size-full wp-image-28 aligncenter" title="typofreiheit" src="http://blog.bungalo-codedesign.de/wp-content/uploads/2010/01/typofreiheit.jpg" alt="" width="500" height="69" /></a></p>
<p>Wer erinnert sich nicht daran: Der Grafiker erzählt uns begeistert, daß auf der neuen Website endlich mal eine andere Typo, als Verdana oder Arial verwendet werden soll und uns Codern fährt der Schreck durch Mark und Bein.</p>
<p>Die einzig greifbare Lösung war es damals (zumindest, wenn es nicht um Flash-Sites ging), Texte gegen Bilder auszutauschen. So weit, so gut &#8211; Das ganze erfüllte dann zwar die Anforderungen, doch das Ganze hatte auch enorme Nachteile:</p>
<p>Zunächst die Frage der „Pflegbarkeit”: Inhaltliche Änderungen zogen unweigerlich die Neugenerierung der Text-Bilder nach sich. Dank verschiedener Erweiterungen für Programmiersprachen, wie etwa der GDLib für PHP, die es möglich machen, Grafiken direkt am Server zu generieren, war es zwar möglich, eine automatisierte Lösung des Neuschreibens der Grafiken zu realisieren, jedoch waren auch die Probleme geradezu „vorprogrammiert”. Vor allem die erhebliche Belastung des Webservers ist hier zu nennen.</p>
<p>Noch wichtiger jedoch sind Fragen der Barrierefreiheit und Lesbarkeit für Suchmaschinen. Hier ist unbedingt darauf hinzuweisen, daß Barrierefreiheit nicht einzig und allein einen humanistischen Anspruch darstellt: Verkürtzt kann man sagen, daß was der Blinde nicht lesen kann, auch Google nicht indizieren wird, sprich ein Text in einer Grafik existiert online de facto nicht.</p>
<p>Zum Glück hat sich die Situation in den letzten Jahren erheblich verändert. Bedingt durch den Siegeszug von JavaScript (es ist en vogue das ganze dann fälschlicherweise AJAX zu nennen) bieten sich unglaubliche neue Möglichkeiten, die oben genannten Probleme zu umgehen:</p>
<p>Am wichtigsten hierbei ist die Tatsache, daß JavaScript seitens des Clients (sprich des Webbrowsers) ausgeführt wird. Daraus ergeben sich allem Voran zwei Vorteile: Zum einen wird die Website vom Server als reiner Text ausgeliefert und ist somit sowohl suchmaschinenfreundlich, wie auch barrierefrei zugänglich. Zum anderen wird im Idealfall auch die Generierung der Bilder an den Client delegiert, was die Problematik der Serverlast gänzlich eleminiert.</p>
<p>Wir hier bei Bungalo schwören z.B. auf die Lösung <a href="http://cufon.shoqolate.com/">cufon</a> (danke nochmal an Chris Weber, der da wiedermal schneller war im Kennen der heißesten neuen JavaScript-Tools) und sind froh, jetzt ohne Magenschmerzen jedem Grafiker eine sinnvolle Lösung für seine Typowünsche liefern zu können, die einen echten Mehrwert darstellt.</p>
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